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Es ist keine Hippster-Brille!

Die Auswahl an schicken Brillen, die nicht aus einem simplen Draht zusammengebogen sind, war wegen meines breiten Nasenbeins sowieso ziemlich gering. Gefällt trotzdem gut. Sehe jetzt intelligenter aus als vorher. Gibt vielleicht auch mal ein Bild von meiner Wenigkeit. Habe mich noch nicht dazu durchringen können, aber vielleicht kommts ja noch :)

Wieauchimmerfroheweihnachtundeinengutenrutschfallswirunsnichtmehrsehen.

TRVENESS

Ich habe mir diese Woche ein Album von Asking Alexandria gekauft (Stand up and scream). Das ist eine britische Metalcore-Band, welche ich persönlich allerdings ohne zu zögern in die Crossover-Schublade werfen würde. Denn ihre Lieder sind durch und durch mit Pop- und Techno-Passagen gespickt.

Pop höre ich, Techno eigentlich nur unfreiwillig. Trotzdem gefällt mir der Mix von AA ausgesprochen gut. Signalisiert für mich irgendwie eine “Don’t give a Fuck”-Mentalität. Erlaubt ist, was gefällt.
Ursprünglich dachte ich mal, der ganze Metal wäre so, aber gerade in den älteren, “trueren” Stilrichtungen haben sich gerade Fans (bei Bands weiss ichs nicht)  die schlechte Angewohnheit angeeignet, neuere, experimentellere Metalbands als Emos und Mainstreamwasweissich zu verteufeln.

Das ist schade auf der einen Seite und desillusionierend auf der anderen. Es tut immer weh, sich auf etwas zu verlassen und dann zu merken, dass man sich geeirt hat.

Generell bin ich der Meinung, dass unserer westlichen Welt ein wenig Toleranz gut tun könnte.  Deshalb habe ich auch aufgehört, normales Wasser zu trinken und nehme jetzt ausschliesslich Wasser des Isotops 2H zu mir. Erklärung siehe Bild.

Also ich kann euch sagen, ich bin zwar nicht besonders true, aber von den untruen bin ich der allertrueste.

P.S. Theater überlebt und auskuriert. :)

Theater: Stufe IV – Depression

Wie ich einst schrieb, dann aber in einer meiner zahllosen “jetzt bin ich noch erwachsener als vorher”-Phase löschte, bin ich bei uns in der Schule in der Aula-Crew tätig.

Gegen Bares erledigen wir die technischen Arbeiten bei ersten Schultägen, Informationstagen, Maturfeiern, Trara und Theater.

Achja, das gute alte Theater. Daran sind wir im Moment. In einer Woche beginnen die Aufführungen. Wir sollten mittlerweile eigentlich die Vorbereitungen abgeschlossen haben und nur noch damit beschäftigt sein, Routine aufzubauen. Haben wir aber nicht und sind wir nicht. Tatsächlich stecken wir noch mitten im Sumpf.

Da es nicht unser erstes Theater ist, hatten wir natürlich schon sehr lange gewusst, dass es eine grosse Sache wird. Eine anstrengende Sache. Dass unsere Zusammenarbeit mit den Theater-Leuten nicht unbedingt eine Leichte sein würde. Dass man ziemlich sicher in Torschlusspanik geraten würde. Aber damals war das alles noch sooo weit weg gewesen, da denkt man doch nicht lange über solche Dinge nach…

Dann kam man der Sache langsam näher. Wir haben uns eine Rohversion des Theaters angesehen und erzürnten ob dem Gedanken, an dieser Produtkion gut und gern fünfzig Stunden unseres Lebens zu verschwenden.

Aber natürlich hatten wir keine Wahl. Da wir mehr Leute sind, als de facto nötig, begann ab den Vorbereitungen das Verhandeln, wer wie viel arbeiten muss, beziehungsweise, wer wie früh nach hause gehen darf.

Nun war eben der technische Durchlauf. Den hätten wir in wenigen Stunden durchlaufen sollen. Konjunktiv. Wir sind nach fünf Stunden etwa in der Hälfte, und haben herausgefunden, dass Anschiss eher einer Potenzfunktion denn einer Optimierungskurve ähnelt. Ich will da nicht mehr mitmachen müssen :(

Hoffentlich dauert es nicht mehr lange bis zum Stadium der Akzeptanz. Denn eigentlich müsste ich morgen für meine Geografieprüfung lernen, muss aber mehr oder weniger den ganzen Tag in diesen Hallen des Grauens herumhängen. Und diese Vorstellung macht mich fertig.

P.S. Wen interessieren schon die Bodenstrukturen Nordamerikas?

Über das Erwachsenwerden…

Ich bin jetzt sechzehn Jahre alt, und entwickle mit dem ersten Gesichtsflaum meine Männlichkeit von Tag zu Tag mehr. Das ist einerseits natürlich etwas interessantes, man freut sich auf die Zukunft. Tom-Selleck-Schnauzer. 250ccm-Kawasaki. Eigene Wohnung.

Auf der anderen Seite wird man sich aber auch der Tatsache, bewusst, dass es nie mehr sein wird wie früher (ich zumindest). Ein Kajütenbett wird wohl nie mehr eine Burg sein, ein Holzstab nie mehr ein Laserschwert und überhaupt ist man völlig desillusioniert. Manche sind vielleicht froh, reifer zu werden, aber mir bleibt gleichzeitig der fade Nachgeschmack, die Welt nie mehr mit den Augen eines Kindes zu sehen.

Deshalb entwickle ich im Moment einen leichten Hang zur Sentimentalität gegenüber solchen Kindheitserinnerungen. Man schaut alte Fotoalben wieder an, bei der Neueinrichtung des eigenen Zimmers wirft man alte Erinnerungsstücke doch nicht weg, man schaut ab und zu mal wieder einen Disney-Film. Und man liest alte Schundheftchen. Nur weil das früher mal verboten war, und man heimlich doch in eines hineingespäht hat, wenn man bei Freunden war. Jetzt darf man ja. Jetzt kann man ja. Jetzt muss man ja.

Ich habe mir die Dragon-Ball-Sammelbände 1-8 (von ingesamt 21 Stück) bestellt…

Click, click!

Seit einigen Tagen bin ich Besitzer einer Nikon D90. Und einer Nikkor 35mm 1,8 Festbrennweite. Und eines gebrauchten Nikkors 18-70mm 3,5-4,5 Zoomobjektivs.

Ich habe mir nämlich vorgenommen, mit dem Fotografieren anzufangen, respektive, ich habe es bereits getan. Auf Flickr bin ich jetzt auch vertreten. Wenn nicht immer so schlechtes Wetter wäre (entweder Regen oder so heiss, dass ich mich in meinem schattigen Zimmer verkrieche und warte, bis der Teer auf den Strassen wieder fest wird), hätte ich sicher schon mehr Outdoor-Aufnahmen gemacht. Item, in den nächsten zehn Tagen sind wir im Südtirol in den Ferien, und die Kamera kommt mit, und dann werde ich hoffentlich die Gelegenheit dazu haben.

Ein Buch habe ich mir auch schon organisiert, es aber bisher noch nicht in die Hand genommen (ja, ich denke, das sieht man meinen Bildern auch an :P ). Wird aber im Tirol dann geschehen.

Was mich allerdings beunruhigt, ist die Tatsache, dass ich bei den Stages of a fotographer schon näher beim Tod angelangt bin, als mir lieb ist; immerhin verfüge ich bereits über ein Stativ.

Naja. Über ein paar Clicks und Kommentare auf Flickr würde ich mich freuen. Ansonsten wünsche ich mir und den Glücklicheren unter euch schöne Ferien :)

-G.